Mit
dem Bogen, den Sie hier zur Ansicht finden, ist eine schnelle Auswertung des
Fragebogens möglich. Bitte bedenken Sie, dass eine seelische Erkrankung
genau wie eine körperliche nur von einem dafür ausgebildeten
Experten sicher diagnostiziert werden kann. Die Auswertung unseres Fragebogens
soll Ihnen helfen, sich Ihrer Probleme bewusst zu werden, um mit einem ganz
konkreten Anliegen zum Arzt gehen zu können.
Wenn Sie sich den untenstehenden Auswertungsbogen ausdrucken möchten, können
Sie sich den gesamten Fragebogen inklusive der Auswertung hier als pdf-Datei
downloaden.

Teil A befaßt sich mit Lebensproblemen und ermöglicht so einen
schnellen Überblick
über die psychosoziale Situation des Patienten.
Teil B erfaßt die acht häufigsten psychiatrischen Störungen.
Depression: Fragen 1, 6 und 15
Angststörung: Fragen 4, 10 und 16
Psychose / Schizophrenie: Fragen 5, 8, 9, 12 und 14
Zwangsstörung: Fragen 7 und 13
Alkohol- und /oder Drogenprobleme: Fragen 3, 11, 17, 18 und 21
Demenz: Frage 2
Essstörungen: Fragen 19 und 20
Somatoforme Störung: Frage 22
Der Verdacht auf eine entsprechende Störung liegt vor,
wenn eine der dazu gehörenden Fragen bejaht wurde (bei der Depression
zwei Fragen). Sollte die zur Depression gehörende Frage nach Gedanken
an den eigenen Tod angekreuzt worden sein, ist die akute Selbstmordgefährdung
zu überprüfen. Suizidale Handlungen können auch bei Lebenskrisen
begangen werden, ohne dass der Patient an einer Depression leidet.
Teil C erfaßt somatische Beschwerden, deren Ursache
natürlich häufig in einer physischen Erkrankung liegt. Wenn jedoch
mindestens fünf Symptome angegeben werden, für die sich keine organischen
Ursachen finden lassen, sollte unabhängig von den Antworten in Teil B
eine somatoforme Störung in Betracht gezogen werden. In diesem Fall wären
statt weiterer diagnostischer Maßnahmen eher psychotherapeutische oder
pharmakotherapeutische Maßnahmen einzuleiten.
Teil D gibt Auskunft über Dauer und Intensität
der geschilderten Beschwerden. Bestehen sie trotz Behandlung länger als
vier Wochen oder erreichen eine Intensität von mehr als sieben auf der
Skala, ist an die Zusammenarbeit mit einem Facharzt zu denken.

Stand
7. Mai 2002